9. Pythagoras - ein Vorsokratiker
Die Theorie von Pythagoras besagt, dass der Ursprung der Welt in
der Zahl 1 liegt. Dies bedeutet, dass alles in der Welt aus einer
einzigen Einheit entsteht und alles andere durch Teilung oder
Multiplikation dieser Einheit entsteht.
Für Pythagoras war die Zahl 1 nicht nur eine mathematische
Einheit, sondern auch eine spirituelle und kosmologische Kraft. Er
glaubte, dass alles in der Welt durch eine harmonische Ordnung
verbunden war, die auf mathematischen Beziehungen und
Proportionen beruhte.
Ein berühmtes Beispiel für die Verwendung von mathematischen
Proportionen in der Natur ist das Verhältnis von Länge zu Breite in
einem Seestern, das ein Verhältnis von 1:1,618 aufweist, das als
"goldener Schnitt" bezeichnet wird. Pythagoras glaubte, dass
solche Proportionen in der Natur auf eine universelle Ordnung
hinweisen, die auf mathematischen Prinzipien basiert.
Insgesamt ist die Theorie von Pythagoras, dass der Ursprung der
Welt in der Zahl 1 liegt, ein zentraler Bestandteil seines Konzepts
einer kosmischen Harmonie, die durch mathematische Prinzipien
und Proportionen erklärt werden kann.